2027
4. Hessenliga A (Nord)
Die Hessenliga Mannschaft umfasst maximal 14 Spieler (12 Spieler, 2 Ersatz), die sich aus Damen und Herren ohne Altersbegrenzung zusammensetzt. Gespielt wird immer an 2 Tagen (Samstag & Sonntag) in einem fremden Club. Es werden Vierer und Einzel im Lochspiel gespielt.
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Kapitän: Martin Taube -
Co. Kapitän: Sebastian Lautz -
Spielberichte:
2026
Gekommen um zu bleiben
Am Wochenende des 15./16.08.26 stand für unsere Mannschaft auf dem Licher Golfplatz das alljährliche Highlight an - es war Hessenligazeit. Im letzten Jahr hatte die Truppe in der 5. Liga mit einer bärenstarken Teamleistung sensationell den Aufstieg in Liga 4 geschafft. Diesmal war folglich der Klassenerhalt das erklärte Ziel. Dass dieses Ziel nicht einfach zu erreichen sein würde, war wohl jedem klar - es gab jedoch auch nicht wenige Unkenrufe, die das Bild eines völligen Desasters prognostiziert hatten.
Die Aufstellung des Attighofs setzte die Linie fort, die von den Captains in den letzten Jahren eingeleitet wurde - die Verantwortung wird mehr und mehr an die jüngeren Spielerinnen und Spieler übergeben, die nur noch punktuell durch alte Hasen unterstützt werden.
Am ersten Tag ging es gegen Winnerod, und die Aufstellung, die morgens an der Tafel prangte, machte sofort klar, dass in dieser Liga bezüglich Handicaps der Spieler ein völlig anderer Wind weht als in den Ligen zuvor. Diese zeigten eine massive Überlegenheit auf der Seite von Winnerod. Aber die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass auch scheinbar völlig ungleiche Matches erst mal gespielt werden müssen.
So ging es morgens auf die Runde mit den Vierern, und als diese gegen Mittag wieder im Clubhaus waren, rieb sich wohl so mancher verwundert die Augen - es zeichnete sich nicht nur kein Durchmarsch von Winnerod ab, sondern es schien im Gegenteil auf ein enges Match hinauszulaufen, da beide Mannschaften jeweils zwei Vierer für sich entscheiden konnten.
Wem morgens auf dem Platz schon heiß war, der durfte sich nachmittags über sengende Hitze von 39 Grad freuen. Unter diesen Bedingungen starteten die Einzel, von denen die meisten lange Zeit spannend waren. Am Ende hat es nicht ganz gereicht für das Team von Attighof, das aber drei der Partien für sich entscheiden konnte - und der Endstand von 7:5 für den späteren Aufsteiger zeigte, dass es an diesem Tag nicht nur die brennende Sonne war, die das Team aus Winnerod ins Schwitzen gebracht hat.
Der zweite Tag brachte Bad Nauheim im Kampf gegen den Abstieg als Gegner. Hier waren die Kräfteverhältnisse zumindest nach den Vorgaben im Schnitt eher ausgeglichen.
Hochmotiviert startet man am Morgen mit den Vierern. Aber diesmal hakte es unerklärlicherweise irgendwie im Spiel der Attighöfer. Es lief nicht rund, so dass man lediglich zwei Matches teilen konnte - und selbst das war ein enormer K(r)ampf. So blickte man vor den Einzeln auf einen 1:3 Rückstand. Und da für einen Sieg 6,5 Punkte benötigt werden, hieß das, dass man von den acht in den Einzeln noch zu erreichenden Punkten mindestens 5,5 für den Klassenerhalt benötigen würde - keine leichte Aufgabe.
Wenigstens war das Wetter nicht so gnadenlos wie am Vortag. Die Temperaturen hatten sich bei "lauwarmen" 30 Grad eingependelt, und durchziehende Bewölkung und ein immer wieder auf- und abflauender Wind sorgten für angenehmere Bedingungen. Nachdem die Einzel in die Halbzeit gingen, sah es allerdings nicht nach Klassenerhalt für den Attighof aus. Die meisten Partien hatten zwar einen knappen Zwischenstand – kaum eine aber zugunsten unserer Spielerinnen und Spieler. Doch mit fortlaufender Dauer der Matches wurde der teaminterne "Liveticker" positiver. Nach und nach wurden die Matches beendet und die Attighöfer konnten sich Punkt um Punkt sichern. Als nur noch die letzten zwei Partien auf dem Platz unterwegs waren, hatte man sich bereits einen Vorsprung von 5,5:4,5 Punkten erkämpft - nur ein Punkt fehlte noch zum erhofften Klassenerhalt. Dann stellte der Attighof im letzten Flight zwei Löcher vor Schluss den Spielstand auf zwei auf - damit war ein weiterer halber Punkt schon mal sicher und mindestens ein Stechen erreicht. Kurz darauf fiel dann auf dem 17. Loch im vorletzten Flight die erhoffte Entscheidung - der Punkt ging mit 2 auf 1 an den Attighof, und das Team hatte mit einer unfassbar starken Performance in den Einzeln doch noch den Klassenerhalt gesichert.
Was unser Team an diesem Wochenende neben der offensichtlichen Nervenstärke auszeichnete, war wieder einmal der tolle Zusammenhalt untereinander – es wurde nicht nur gespielt und gekämpft sondern auch angefeuert, getröstet, unterstützt, als Caddy begleitet, Versorgungscart gefahren, gemeinsam die Runde begossen uvm. Und am Ende des Tages hatte auch so mancher Gegner leicht sehnsuchtsvoll anerkannt, was uns Captains schon vorher unabhängig von den Resultaten klar war – IHR SEID ECHT EINE GEILE TRUPPE!
Für den Attighof spielten:

Martin Risse, Daniel Drossard, Jonas Klouda, Marcus Hauer, Xenia Pfeifer, Martin Taube, Tobias Klouda, Loana von Lonski, Dana Krauß, Pierre Bühler, Paul Datan, Jörg Dudenhöfer, Julius Krafft
Auf dem Bild fehlt Sebastian Lautz, der leider verletzungsbedingt nicht spielen konnte und früher abreisen musste, was ihn aber nicht daran hinderte, 3 Runden lang mit vollem Einsatz in allen möglichen Formen zu unterstützen – Danke dafür!
Mit Dana Krauß und Pierre Bühler haben an diesem Wochenende erneut zwei Spieler ihre ersten Hessenligamatches bestritten – und erfreulicherweise konnten sich beide direkt auch in die Siegerlisten eintragen.
Die Ergebnisse im Einzelnen:


2025
Wenn Alfred Hitchcock und Rocky Balboa zusammen ein Drehbuch schreiben würden
Es war wieder einmal soweit – am 23. Und 24.08.25 wurde die Hessenliga ausgetragen. Das
Team vom Attighof musste diesmal nach Fulda reisen – Gegner waren die Teams von Bad
Wildungen, Waldeck und Spessart.
Die Proberunde am Vortag zeigte einen Platz, der wie andere auch unter der Trockenheit gelitten
hat – mit größtenteils harten Fairways, in denen es zwar auch vermehrt zu kahlen Stellen kam,
die aber bis auf wenige Ausnahmen nicht unfair waren. Sie zeigte aber auch einen Platz mit sehr
guten Grüns.
Tag 1 brachte als Gegner mit Bad Wildungen einen letztjährigen Absteiger aus Liga 4. Es wurde
bereits erwartet, aber spätestens nach einem morgendlichen Blick auf die Aufstellungen war
jedem klar, dass dieser Tag ein ganz harter Ritt werden würde. Deutliche Handicap-Vorteile auf
Seiten des Gegners. Doch manchmal wächst man ja über sich hinaus. Es ging auf die Runde mit
den Vierern am Morgen, und an deren Ende stand ein respektables 2:2 auf der Anzeigetafel. Die
Einzel am Nachmittag entwickelten sich sehr spannend – der teaminterne „Liveticker“ zeigte
trotz der Vorgabennachteile fast ausschließlich sehr knappe Begegnungen, in denen alles
passieren konnte. Die ersten Endergebnisse brachten zunächst eine Führung für den Attighof,
aber Bad Wildungen kämpfte diese Lücke wieder zu, so dass es bereits entfernt nach einem
Stechen roch. Beim Stand von 6:5 für den Attighof fehlte noch ein halber Punkt zum Sieg. Die
Entscheidung könnte also im allerletzten Flight des Tages fallen – wie es der Zufall so wollte
passenderweise das Duell der beiden Kapitäne. Und sie fiel auch: Team Attighof ging als Sieger
vom Platz, und ein Birdie auf dem letzten Loch machte den Deckel auf eine überragende
Mannschaftsleistung. Erfreuliches Extra dieses Spieltages: Das Scoring ging durch alle
Vorgabenhöhen – während morgens die Leute mit den tieferen Vorgaben die Punkte
eingesammelt haben, waren es am Nachmittag vermehrt die mit den höheren Vorgaben, die ihre
stärker gerateten Gegner bezwangen.
Der Finaltag, an dem mit dem Team aus dem Spessart ein weiterer letztjähriger Absteiger aus
der 4. Liga wartete, der seinen Gegner am Vortag mit einem 12:0 weggefidelt hatte, stand dann
zunächst mal unter keinem guten Stern. Tobias Klouda hatte mit Knieproblemen zu kämpfen,
und konnte schon zum geplanten Vierer nicht mehr antreten, während Martin Taube dann nach
dem Vierer wegen Rückenproblemen die Segel streichen musste. Davon ließ sich das Team aber
nicht beeindrucken - nach den Vierern am Morgen stand erneut ein 2:2 zu Buche. Der Start in die
Einzel am Nachmittag verlief allerdings so gar nicht nach Plan. Außer bei Jörg Dudenhöfer, der
seinen Gegner beruhigend zu kontrollieren schien, war der „Liveticker“ voll von negativen
Nachrichten. 3 down, 4 down, 5 down nach mehr als der Hälfte der Runde zeigten die drohende
Niederlage am Horizont. Aber wenn dieses Team an diesem Wochenende etwas hatte, dann war
es offensichtlich Kampfeswille und Siegermentalität. Nach und nach wurde der „Liveticker“
positiver. Jonas Klouda machte aus einem 2 down nach neun Loch noch einen überzeugenden
Sieg, Julius Krafft kämpfte sich von 3 down zurück und teilte sein Match, Martin Risse kam
ebenfalls von 3 down und gewann sein Match noch, Xenia Pfeifer war gar 4 down, kam zurück,
und sicherte Ihren Sieg und damit den vollen Punkt mit einem sensationellen
Annäherungsschlag aus ganz ekliger Bunkerkantenlage auf dem letzten Loch, während Mario
Ebert dem Ganzen die Krone aufsetzte, und es fertigbrachte, nach 5 down seinen Gegner noch
niederzuringen und sein Match zu gewinnen. Durch die Bank eine unfassbare Comeback-
Performance.
Somit war aus dem ursprünglichen Ziel Klassenerhalt tatsächlich sensationell der Aufstieg in die
4. Liga geworden.
Für den Attighof spielten an diesem Wochenende:
Loana von Lonski, Julius Krafft, Wolfgang Mieger, Martin Risse, Mario Ebert, Thorsten Harnisch,
Xenia Pfeifer, Tobias Klouda, Jonas Klouda, Martin Lang, Jörg Dudenhöfer, Martin Taube
Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Dana Krauß und Sebastian Lautz. Beide sind als
Ersatzspieler mitgefahren in dem Wissen, dass sie wahrscheinlich gar nicht zum Einsatz
kommen. Und beide haben sich das ganze Wochenende unermüdlich unterstützend
eingebracht, sei es als Caddy, Fahrer des Versorgungscarts, Liveticker, Motivator oder auch als
Schulter zum Ausheulen für schlechte Schläge. Das war ganz großes Kino – dafür ein riesiges
Dankeschön.
Die Ergebnisse im Einzelnen:

2024
Hessenliga-Team schafft Klassenerhalt
Am 14. und 15.09. wurde im Golfpark Winnerod zum diesjährigen Spieltag der Hessenliga aufgeteet. Nachdem im letzten Jahr der Wiederaufstieg in die 5.Liga gelang, war die Zielsetzung für das Team des Attighofs klar: Klassenerhalt. Die Spieleinteilung sieht vor, dass am ersten Tag der Aufsteiger aus Liga 6 gegen den letztjährigen Absteiger aus Liga 4 antritt – und da wartete mit Praforst direkt ein echtes Pfund.
Spätestens als am Morgen die Aufstellungen für die Vierer bekanntgegeben wurde, war klar, dass hier eine echte Mammutaufgabe vor den Attighofern liegt – zu deutlich waren die Unterschiede in den Vorgaben gegenüber dem Gegner. Aber die Vorgabe auf dem Papier ist das eine – die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Männer und Frauen vom Attighof die Bezeichnung Team tatsächlich verdienen, und auch scheinbar übermächtige Gegner niederringen können.
Diesmal allerdings erwies sich der Gegner aber doch als spielerisch überlegen. Obwohl es viele Matches gab, die lange offen gestaltet werden konnten, reichte es letzten Endes leider nur zu einem Punkt aus den Vierern und einem weiteren aus den Einzeln. Damit sollte es am zweiten Tag dann mit dem Team von Weilrod ins Duell gegen den Abstieg gehen.
Neuer Tag, neue Voraussetzungen – diesmal hatte man selbst vom Papier und den Vorgaben her einen leichten Vorteil. Allerdings hatte sich Weilrod am Vortag mehr als achtbar gegen den späteren Aufsteiger Bad Arolsen geschlagen – eine gewisse Ungewissheit blieb also. Bereits die Attighofer Vierer legten aber schon los wie die Feuerwehr und zeigten, dass man hoch motiviert war, die Klasse zu halten. Am Mittag stand ein glattes und beruhigendes 4:0 auf dem Scoreboard. Im Verlauf der Einzel am Nachmittag wurde dann sehr schnell klar, dass sich der Attighof heute nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen würde – vier Begegnungen wurden sehr schnell eindeutig und konnten vorzeitig erfolgreich abgeschlossen werden – der Klassenerhalt war gegen einen sehr sympathischen und absolut fairen Gegner gesichert. Am Ende stand es 9,5 zu 2,5 und es gab Grund zum Feiern.

Erfreulich war aber nicht nur das Erreichen des sportlichen Ziels – mit Loana von Lonski, Julius Krafft und Paul Datan konnten gleich drei Rookies Ihre ersten Hessenligamatches bestreiten und haben sich sowohl sportlich als auch menschlich hundertprozentig in die Mannschaft integriert.
Die Spielergebnisse im Einzelnen:
14.09.24 Praforst

15.09.24 Weilrod

Ebenso erfreulich wie der Klassenerhalt, war der Besuch des Ehepaar Bachor und des ehemaligen Kapitäns der Hessenliga Carsten Pfersdorf am Finaltag.
Ligaeinteilung:

2023:
6. Hessenliga A (Nord)
in Lauterbach
| Datum | Zeit/Tee | Spiel | Team A | : | Team B | Ergebnis | Vierer | Bemerkung |
| 16.09.2023 | 08:30 / 1 | Halbfinale | Attighof | : | Oberaula | 10 : 2 | (3 : 1) | |
| 16.09.2023 | 08:30 / 10 | Halbfinale | Waldeck | : | Fulda | 5,5 : 6,5 | (2 : 2) | |
| 17.09.2023 | 08:30 / 1 | Aufstiegsspiel | Attighof | : | Fulda | 7 : 5 | (3 : 1) | |
| 17.09.2023 | 08:30 / 10 | Abstiegsspiel | Oberaula | : | Waldeck | 4 : 8 | (0 : 4) |
Unsere Hessenliga-Mannschaft wächst über sich hinaus und schafft den direkten Wiederaufstieg in die 5. Hessenliga.
Am ersten der beiden Spieltag trafen unsere 12 Attighofer/innen auf die Aufsteiger aus Oberaula, die man aus diversen AK-Matches bereits kannte. Gemessen am Handicap ging man leicht favorisiert ins Rennen, doch im Lochspiel wird kein Gegner auf die leichte Schulter genommen. Die 4er am Vormittag gingen 3-1 an uns.
Die personelle Lage ließ es zu, dass wir am Nachmittag vier frische Leute in die Einzel schicken konnten, die wir mit 6 Siegen und zwei geteilten Matches für uns entscheiden konnten.
Damit stand das recht deutliche Ergebnis von 10-2 und der vorzeitige Klassenerhalt fest.
Aus einer souveränen und geschlossenen Mannschaftsleistung ist unser Youngster und Rookie Anton Gitschel hervorzuheben, der seine beiden ersten HL-Spiele auf Anhieb gewinnen konnte.
Im anderen Spiel auf der Anlage konnte sich Fulda gegen Waldeck durchsetzen.
War man am Vortag noch der Favorit, sah man sich nun deutlichen stärkeren Handicaps gegenüber als unseren. Eine Mammutaufgabe.
Uns gelang ein perfekter Start, in dem man die 4er am Morgen mit 3-1 Punkten gewinnen konnte. Diesen Vorsprung konnten wir gegen die starken Einzelspieler aus der Barrockstadt halten: die Einzel endeten 4-4.
Und damit zeigt sich: nicht immer zahlt sich das bessere Handicap aus, sondern oftmals auch der im Golfsport oft vergessene Teamgeist und Zusammenhalt.
Vielen Dank an alle Spielerinnen und Spieler für eine unfassbare Leistung.
Ein Dank geht auch an den austragenden Club Lauterbach und unsere Gegner aus Fulda und Oberaula für den sportlichen Wettkampf.
Wir wünschen euch viel Erfolg für die Zukunft!





