Dankesbrief von Frau Prof. Dr. Christine Mauz-Körholz

Liebe Lionsfreundinnen, liebe Golfspielerinnen,

vor gerade zwei Wochen habt ihr en wunderbares Golfturnier auf dem wunderschönen Attighof gespielt, buchstäblich im „Schweiße eures Angesichtes“!

Der stolze Erlös von 1380,00€ kam der Forschungshilfe Peiper und da dem speziellen Projekt „klinische und translationale Forschung beim Hodgkin-Lymphom im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenen-Alter“ zugute!

Dafür möchte ich Euch nochmals ganz persönlich und überaus herzlich danken!

Auf dem Attighof hatte ich Gelegenheit einen kurzen Überblick über das Projekt und die Verwendung der Spende zugeben in einem kleinen 10-minütigen freien Vortrag.

Weil ich auch im persönlichen Gespräch danach gefragt wurde, möchte ich hier nochmals anmerken, dass es sich um eine Zuwendung an ein wissenschaftliches Projekt handelt, das umgehend auch klinisch den betroffenen Patienten zukommt, indem sie in einer kontrollierten Studie behandelt werden. Die gesteckten Forschungsziele werden sicher erst in Zukunft erreicht sein und Verbesserungen für zukünftige Patienten bringen. Indem die Therapie nebenwirkungsärmer wird, haben aber jetzt schon die aktuellen  Patienten eine Chance, in fernerer Zukunft nicht mehr an Spätfolgen leiden zu müssen.

Gefragt nach der „Standardtherapie“ muss ich sagen, ja , viele Kliniken bieten Therapien an, die Heilung versprechen. In einem wissenschaftlichen Konsortium, das Europa-weit bzw. international agiert, fließt aber immer mehr Expertise ein, als wenn ein einzelnes Zentrum eine seltene Erkrankung zum ersten Mal behandelt.

Und warum können die Krankenkassen bzw. das öffentliche Gesundheitswesen solche Therapien nicht auch bieten?

Das öffentliche Gesundheitswesen bezahlt erforschte, geprüfte Therapien. Für die Forschung sind Hochschulen und Universitäten zuständig. Diese haben aber meist nicht ausreichend  Mittel, solch eine aufwändige Studie und ein Forschungsprogramm alleine zu stemmen. Daher haben wir uns auch an die Deutsche Krebshilfe gewendet, die unseren Antrag schon zum zweiten Mal genehmigt hat und mit großen Beträgen unterstützt, 2,3 Mio € für geplante 2500 Patienten. Das reicht aber bei weitem nicht aus für die komplette Durchführung der Studie mit allen klinischen, beratenden und Forschungs –Aktivitäten, die unser erfolgreiches Konsortium bietet.

Daher ist jede Spende notwendig, um den krebskranken Kindern zu helfen!  Herzlichen Dank auch im Namen der betroffenen Kinder und ihrer Familien!

Eure Christine Mauz-Körholz

Über Sebastian

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