Attighofhonig

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Der Attighofhonig ist da!
Probieren Sie die neue Delikatesse von den Bienen an Bahn 2!
Verkaufspreis:  4,00 €

Honig

Wissenswertes
– Die Honigbiene ist, anders als die ähnlich aussehende Wespe, ein sehr friedliches Tier. Sie sticht nur im Ausnahmefall – denn sie lässt dabei ihr Leben
– Ein Bienenvolk besteht im Sommer aus 50.000 Arbeiterinnen und nur einer Königin, im Winter schrumpft es auf etwa 3000 Bienen

– jeder hat seine Aufgabe im Volk: Die Arbeiterinnen produzieren Wachs, sammeln Nektar, pflegen die Brut. Die Königin ist einzig und allein mit der Eiablage beschäftigt und produziert so in Hochzeiten bis zu 2000 Nachkommen an einem Tag
– für ein Glas Honig müssen die Bienen etwa 2.000.000 Blüten anfliegen und legen dabei eine Strecke von insgesamt 120.000km zurück – das entspricht drei Erdumrundungen
– nur 20% des in Deutschland verzehrten Honigs stammen auch aus Deutschland, der Großteil wird aus Asien und Südamerika importiert
– das volkswirtschaftlich wichtigste Produkt der Honigbiene ist aber nicht der Honig selbst, sondern ihre enorme Bestäubungsleistung. Ohne Bienen sähen die Erträge in Raps, Apfel, Kirsche, Birne….mager aus; sie gelten damit als das drittwichtigste Nutztier
– durch zunehmenden Pestizideinsatz und massiven Rückgang von Wildblumenwiesen geraten die Honigbienen immer mehr in Bedrängnis

 
Die Imkerei

Als Bioland-zertifizierter Betrieb arbeiten wir nach den strengen Maßgaben der Bio-Verordnung und den darüber hinausreichenden Bioland-Qualitätsstandards.
Was ist eigentlich Bio-Imkerei?

Immer wieder werden wir gefragt, was unseren Bio-Honig von konventionellem Honig unterscheidet. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir nachfolgend die wichtigsten Punkte aufgeführt.

  1. Allgemeines und Bienenflug

Die Biene ist und bleibt ein Wildtier. Ihr Flug kann nicht immer vom Imker gesteuert werden. Aber unsere Arbeitsweise beeinflusst die Qualität der Produkte enorm! Wichtig sind uns artgerechte Bienenhaltung und die Herstellung von Produkten ohne bedenkliche Rückstände! 3 km rund um die Völker sollten keine Beeinträchtigungen durch Verschmutzungen zu erwarten sein. Konventionelle Intensivkulturen dürfen nicht angewandert werden. Unsere Völker stehen in Streuobstwiesen und auf Waldlichtungen der Region.

  1. Beuten/Bienenkisten

… sind aus Holz, Stroh oder Lehm, nicht aus Plastik, Styropor usw. ; Die Wetterschutz-Behandlung der Kisten erfolgt nur mit schadstoffarmen Leimen oder Naturfarben auf Lein- oder Holzölbasis. Im Inneren der Kisten darf nur Bienenwachs, Propolis oder Planzenöl angewendet werden. Wir selbst verzichten ganz auf eine Innenbeschichtung und arbeiten mit reinen Holzkisten.

  1. Wachs

Das Wachs ist der Dreh- und Angelpunkt der Bio-Imkerei. Denn in ihm können sich allerlei Rückstände anreichern. Daher gilt ihm unser besonderes Augenmerk. Mittelwände, also vorgeprägte Waben, werden nur aus Bioland-Bienenwachs des eigenen Betrieb hergestellt. Auf einen Zukauf aus fremden Quellen oder gar aus Übersee wie sonst üblich, wird verzichtet. Unser Wachs unterliegt strengsten Kontrollen. Nicht nur auf dem Papier. Regelmäßig werden durch die Kontrollstelle Proben gezogen und in der Uni Hohenheim auf Rückstände u.a. aus Pflanzenschutzmitteln untersucht. Dieser hohe Aufwand ist wichtig, denn nur so können wir besten Honig produzieren.

  1. Waben

Den Bienen sollte die Möglichkeit zum Naturwabenbau gegeben sein; denn der natürliche Wabenbau ist Teil des arteigenen Verhaltens der Bienen, welches aus Sicht der Bioland-Imker nicht mehr wie nötig gelenkt werden sollte.

  1. Fütterung

Für uns Bio-Imker ist dieser Punkt im Vergleich zur konventionellen Imkerei mit den größten Mehrkosten verbunden. Während normalerweise einfacher Haushaltszucker zur Überwinterung gefüttert wird, dürfen wir als Bioimker ausschließlich Biozucker und eigenen Honig verwenden. Wir gehen in unserer Imkerei noch einen Schritt weiter und verfüttern ausschließlich Biorübenzucker anstatt Rohrzucker aus Übersee.

  1. Bienenhaltung

In der Bio-Imkerei gilt ein Verstümmelungsverbot. Klingt wild. Was damit gemeint ist? Die gängige Praxis der Königin die Flügel zu Beschneiden soll damit unterbunden werden. Außerdem darf Drohnenbrut nur zur Bekämpfung der Varroamilbe entfernt werden.

 

  1. Gesundheit/Parasitenbekämpfung

Es sind nur natürliche Schutzmaßnahmen erlaubt und das auch nur außerhalb der Honigsammelzeit (Milchsäure, Ameisensäure und Oxalsäure). Verboten sind chemotherapeutische Medikamente, welche in vielen konventionellen Imkereien leider immer noch zum Einsatz kommen und sich im Wachs anreichern können.

Über Sebastian

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